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Medikamenten-Liste
Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G-6-PD-Mangel)HinweisInsgesamt 155 häufig angewandte Medikamente sind hier enthalten („Rote Liste“, Stand 2008), die bei einem G-6-PD-Mangel eine hämolytische Anämie hervorrufen können. Da der Pharma-Markt durch die vielen Kombinationspräparate und durch die Weiterentwicklung unübersichtlich ist, erhebt diese Liste nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Bei einem G-6-PD-Mangel ist bei der Anwendung von Medikamenten, die in dieser Liste nicht aufgeführt sind, deshalb grundsätzlich auf die Gegenanzeige für das betreffende Medikament zu achten. Diese Seite entstand im Zusammenarbeit mit dem
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Labor für Pädiatrische Klinische Chemie
Zertifiziert nach ISO 9001/2000 Theodor-Stern-Kai 7 |
26.05.2008
Diese Liste ersetzt die früheren Versionen, zuletzt die Liste von 10.2005. |
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Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin - Zertifiziert nach ISO 9001/2000
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Im zweiten Teil sind die Handelsnamen alphabetisch aufgelistet. Sie sind in 3 Klassen eingeteilt:
Insbesondere bei den Medikamenten der Klasse 1 und 2 sollte das Risiko für den Patienten durch ein entsprechendes diagnostisches Vorgehen eingegrenzt werden.
Zusätzlich kann nach Einnahme von frischen Bohnen (Fava-Bohnen = Saubohnen) eine Hämolyse in Form von Favismus bei einem G-6-PD-Mangel ausgelöst werden.Bei Fieber/Schmerzen gilt Acetaminophen/Paracetamol als Mittel der Wahl bei einem G-6-PD-Mangel.
Folgende Antimalariamittel stehen derzeit bei einem G-6-PD-Mangel zur Verfügung (Handelsnamen): Daraprim, Halfan, Malarone, Paludrine und Riamet.